Breitenbach & Brown
28. Jan 2009

Mich kümmert es!

Vielen Dank für Eure Beteiligung. Es war sehr schön, für alle zu sehen, dass ihr euch für das Anliegen eines Menschen interessiert. Es war uns wichtig in diesem Schritt zu zeigen, dass man eben nicht alleine ist, dass es Menschen gibt, die wenigstens zuhören. Die Person, für die wir das gestartet haben, wird sich hoffentlich bald selbst noch hier äußern. Bitte versteht aber, dass sie momentan ganz andere Sorgen und Probleme hat, als einen Blogartikel zu schreiben. Soviel kann ich verraten, es hat sie sehr gefreut und ihr auch wieder ein Stück Kraft und Vertrauen in andere Menschen gegeben, um Dinge selbst wieder anzupacken. Sie ist kurzfristig mit Hilfe versorgt, sollte es noch konkreten Bedarf geben, werden wir uns wieder melden. Danke auch an die Angebote für ganz konkrete und weiterführende Hilfe. Sie wurden weitervermittelt. Hiermit schließen wir die Kommentare für diesen Post. Vielen lieben Dank.

Read the rest of this entry »

28. Jan 2009

I care and I think you do too.

Hello there. Many, many thanks for you support and showing that you care. It is fantastic to see that so many of you did (if your picture isn’t up here yet, don’t worry it will be – we’re running a little behind). It was important to show that, in this the first step, she was not alone and that there are people out there who care and are prepared to listen. The woman that we want to help will hopefully be writing something here soon, but as you can imagine has greater concerns that writing a blog post. But, we can tell you this much; she was incredibly moved by you all. You all gave her the strength to start sorting things out for herself. You have given her back the ability to trust other people. She’s thankfully getting help, but if she needs anymore then we will get in touch we you guys and let you know.

Again, many thanks. Many thanks for all of your offers of help (financial or otherwise). We’ve passed them all on. You’ve been brilliant. Thank you for caring.

Read the rest of this entry »

27. Jan 2009

Compassion is the real problem

In the post below Patrick has asked me, and now that this blog is open to comments you, to have a think about something. He describes the heart breaking situation of a mother who, ill with cancer, is desperately looking for help. The father of the children is mentally not in a position to help. Patrick spotted that she left a message on a message board looking for help and has basically asked me to have a think about helping.

Firstly, I think we should contact her, and let her now that we want to help. I think that would help. I’d like you to let us know (here in the comments) that you want to help too. You basically let us know that you want to help.

Secondly I think we should meet her. I think that we should show her that we care (and the “we” here is Patrick and myself). I think we should make the effort to get up, yes stand up, move away from our little computer worlds and go and visit her. I want to talk to her and show her that we really want to help. I want to show her that we really are taking this seriously.

Then I want to find out what the problem is. I want to talk to the authorities and hear the nonsense that they will inevitably tell us. I want to talk to the neighbours about why it is impossible for them to help this woman. Then I want to talk to the relatives of the woman and hear why it is impossible for them to help this woman. Then I want to set up a meeting, a local meeting and invite the community to come and tell us why it is impossible for them to help this woman.

And when we have done all of these and more things Patrick, we can present our solution to this woman and all of the people we have talked to. We show them our innovative solution to this problem.

I know the answer/the solution already, but we need to help them get there. The answer is compassion. It’s the hardest thing in the world to achieve. And THAT’S the real problem.

Can you try and get in touch with her Patrick please.

26. Jan 2009

problem: wohin mit unseren kindern wenn …

Ich habe eine Aufgabe für uns Brown. Es ist eine Aufgabe, die sicherlich nicht an einem Tag gelöst werden kann. Und ganz bestimmt nicht von uns allein. Eine Aufgabe, die uns sicherlich keinen Workshop oder eine Rechnung beschert. Es ist vielmehr eine Aufgabe, die Millionen von Menschen das Leben erleichtern und mir selbst das Gefühl geben könnte, etwas sinnvolles getan zu haben. Es geht dabei um folgendes:

In einem großen Babyforum ruft eine alleinerziehende Mutter verzweifelt nach Hilfe. Sie ist krebskrank und weiß nicht, ob sie das alles noch alleine packt. Sie hat zwei Kinder, die sie aus eigener Kraft nicht mehr versorgen kann. Sie ist kurz davor aufzugeben, sie hat keine Freunde an ihrem Wohnort, Verwandte gibt es auch keine in unmittelbarer Umgebung. Der leibliche Vater ist pyschisch nicht in der Lage Kinder zu erziehen, er wendet Gewalt an, so dass eines der Kinder schon in psychiatrische Behandlung musste, weil die Mutter das Kind an den Vater gegeben hat. Diese Frau bittet in einem Internetforum wildfremde Menschen um Hilfe. Sie sucht händeringend nach einem Netzwerk, welches ihr unter die Arme greift und natürlich auch eine langfristige Versorgung für ihre Kinder, falls sie den Kampf gegen die Krankheit verliert.

Ich finde diese Geschichte herzzerreissend, aber eben nicht unbedingt ein Einzelfall. Auch ich mache mir natürlich Gedanken darum, was wohl wäre, wenn wir als Eltern plötzlich nicht mehr wären. Gut, wir haben eine Familie. Aber hätten wir wirklich so gute Freunde, sozusagen die ursprüngliche Funktion von Paten, die unsere Kinder aufnehmen und versorgen? Ich finde es eine grausame Vorstellung, nicht zu wissen, wer später mal die Obhut und Erziehung meiner Kinder übernimmt, sollte ich und meine Frau - Gott bewahre - nicht mehr da sein. Es sind Gedanken, die man gerne verdrängt, aber Situationen, die jeden Menschen mit Kindern betrifft. Wir schieben diese Verantwortung gerne vor uns hin, immer in dem Glauben, dass UNS sowas nicht geschehen könnte. Doch wir alle wissen, es kann verdammt schnell gehen.

Ich weiß nicht, ob es eine Lösung gibt für diese Gedanken. Ich weiß nur, dass mich das Thema in den letzten beiden Tagen beschäftigt hat und dass es sicherlich einen Weg gibt, nicht nur dieser Frau zu helfen, sondern allen verantwortungsvollen Eltern, mit solchen Überlegungen. Netzwerk ist das Stichwort. Früher war der Staat oder die Kirche dieses Netzwerk, ich weiß nur nicht ob man sich heute noch so unkompliziert darauf so stützen kann? Ob es bei all dem Sozialabbau noch meinen Qualitätskriterien entspricht? Gleichzeitig werden die Familienbänder schwächer. Die Großfamilie transzendiert in der Anonymität der Großstadt und ich glaube es wird auch immer schwerer, echte Freunde zu finden, also Freunde die sich mit anderen Dingen auseinandersetzen als über einen Kinofilm oder das Tausenkilometerentfernte Weltgeschehen.

Es ist eine kulturelle Herausforderung, über die wir zumindestens mal nachdenken können. Danke.

Unsere eBooks





Aktuelle Aufgaben/Probleme