Tipps zur Kundenakquise

Viele Geschäfte oder Personen, die sich selbstständig machen glauben, dass sie nur ihre Türen öffnen brauchen und schon rennen ihnen die Kunden die Bude ein. Doch das ist fernab der Realität. Kunden akquirieren gehört einfach zum Geschäft dazu. Ob du nun seit Jahren im Geschäft bist und deinen Umsatz erhöhen möchtest oder ob du ganz neu am Markt bist, dies muss einer der wichtigsten Bestandteile deiner Businessstrategie sein. Doch womit sollte man anfangen? Bevor du jetzt unendlich viel Geld für wahllose Marketingkampagnen ausgibst, solltest du als erstes darüber nachdenken welche Zielgruppe du überhaupt ansprechen willst.

Versetze dich in deine Kunden hinein

Vermutlich hast du eine gut ausgearbeitete Webseite, auf der du dich und dein Angebot präsentierst. Doch das haben die meisten deiner Konkurrenten auch und als Resultat schwirren Tausende von Webseiten im Internet, die gleiche oder ähnlich Produkte anbieten. Und seien wir ehrlich, die meisten Menschen sehen sich nur die ersten zehn Seiten an und wählen eine davon aus. Dadurch eröffnen sich dir zwei Ansätze zum Kunden akquirieren. Zum einem sollte deine Seite regelmäßig unter den Top 10 erscheinen und zum anderen muss der Inhalt deiner Webseite das Interesse des Kunden wecken.

Teil 1: Die eigene Internetpräsenz steigern

Um die eigene Präsenz in der Suchmaschine zu optimieren, solltest du dir als erstes überlegen, welche Schlüsselwörter die User benutzen würden. Am besten ist es fünf bis zehn Begriffe zu verwenden, die dein Angebot und den Wunsch des potentiellen Kunden am treffendsten beschreiben. Vergiss nicht Synonyme zu verwenden. Dabei sollte der Firmenname jedoch keine Priorität haben, da ihn vermutlich einige bzw. viele nicht kennen. Als nächstes solltest du deine Schlüsselwörter in die Überschriften und mehrfach in deinen Text integrieren. Dadurch werden Suchmaschinen deine Seite für bedeutsamer halten als andere. Die Regel besagt, dass zwei bis drei Prozent die optimale Dichte ist. Wenn du dies gemacht hast, führe eine Kontrolle durch, um zu sehen auf welchem Platz deine Webseite erscheint. Bist du mit dem Ergebnis unzufrieden, überarbeite die vorherigen Schritte solange bis du das gewünschte Ergebnis erreichst. Aber dabei darfst du es noch lange nicht belassen. Webseiten, die vor kurzem angemeldet wurden, werden von den Suchmaschinen als relevanter eingestuft, dadurch rutscht deine Seite früher oder später wieder nach unten. Überarbeite sie in regelmäßigen Abständen und melde sie erneut an.

Teil 2: Interesse wecken auf den ersten Blick

Nun hast du es geschafft und deine Webseite ist eine der ersten, die potentielle Kunden bei ihrer Recherche finden. Doch ist das genug? Viele Firmenwebseiten fangen damit an, dass sich das Unternehmen in langen Sätzen und mit komplizierten Fachbegriffen vorstellt. Jeder, der solche Texte liest, hat nach dem dritten Satz keine Lust mehr und wechselt zum nächsten Anbieter. Um das Interesse zu wecken, solltest du den Kunden als erstes mitteilen welches Problem mit deinem Produkt gelöst bzw. welcher Wunsch erfüllt werden kann. Zeige ihnen, was das beste an deinem Angebot ist. Bedenke dabei, dass Angebot nicht gleich Produkt bedeutet. Wie schon erwähnt haben deine Konkurrenten eine ähnliche Ware zu bieten. Wecke das Interesse stattdessen durch ein maßgeschneidertes Angebot wie zum Beispiel kostenfreie Zusatzleistungen oder einen Discount. Zum Schluss ist es ratsam seine Leistungen glaubhaft zu machen, indem du Vorher-Nachher-Bilder oder Empfehlungen einstellst.

Kunden akquirieren durch direkten Kontakt

Eine Faustregel besagt, dass 25 Personen kontaktiert werden müssen, um fünf Interessenten zu finden, von denen einer das Produkt kauft. Aus diesem Grund solltest du nicht gleich verzweifeln, wenn nicht jeder, mit dem du in Kontakt trittst etwas kauft. Die beliebtesten Werbemittel, sind immer noch Flyer und Plakate, die eine kurze, aber direkte Botschaft vermitteln. Der Vorteil dieser Werbemaßnahmen ist der, dass mehr Menschen auf einmal erreicht werden können. Aber auch Kontakte über soziale Netzwerke zu knüpfen oder sich auf Messen zu präsentieren ist wirksam, denn so ergibt sich die Möglichkeit mit den Menschen direkt in ein Gespräch zu kommen. Auch in all diesen Fällen gilt es nicht, sich wahllos zu präsentieren. Überlege welche Botschaft du vermitteln willst und an wenn? Dabei kannst du auch gleich nach bestimmten Zielgruppen selektieren. Wenn du zum Beispiel ein Plakat verwenden möchtest und PC-Spiele anbietest, dann ist die Nähe einer Schule die bessere Standortwahl als ein Kindergarten.

Kunden akquirieren ist eine permanente Aufgabe

Nun hast du gesehen, wie du stets neue Kunden akquirieren kannst. Durch selektive Werbemaßnahmen und eine aktive Kontaktaufnahme, kannst du potentielle Kunden auf dich aufmerksam machen. Auch die Internetpräsenz sollte stets erneuert werden. Wenn deine Akquise erfolgreich war und du viele neue Kunden gewonnen hast, solltest du trotzdem nicht auf Sparflamme gehen. Bringe immer wieder Neuigkeiten über deine Firma oder deine Produkte und Dienstleistungen in gezielten Abständen heraus. Ob es nun ein Blogeintrag oder ein Fachartikel ist, permanente Berichterstattung sorgt dafür, dass mögliche Kunden dich im Hinterkopf behalten und sich an dein Produkt erinnern, sobald sie Bedarf dafür entwickeln. So wird Kunden akquirieren erfolgreich.

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